Die ISEO Ü-Ei-Challenge
am 26. November 2010 von
Schon seit langer Zeit gehen die Mitarbeiter der ISEO Online Marketing GmbH versammelt zu Tisch. Oftmals endet der kleine Ausflug in einem Supermarkt. Einer der Mitarbeiter freute sich meist besonders darauf. Der Grund dafür waren die heiß begehrten Überraschungseier. Schon im Kindesalter haben diese Eier die Freude erweckt. Aber nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene haben Spaß an Ihnen. Fast jeder bei uns hat sich schon Ü-Eier gekauft, um seine Lampe am Arbeitsplatz mit noch mehr Leben zu füllen.
Aber einer war der absolute Spezialist. Gespannt stand er meist neben dem Aufsteller und schüttelte unzählige Eier um einen Hörtest zu machen. Mit seiner „Klack-Klack“ Methode stellte er die These auf, dass er eine Trefferquote von 100% habe, wenn es darum ginge, eine Figur zu ergattern. Zwei Mitarbeiter aus dem Unternehmen wagten es nicht, dies zu glauben und stellten sich knallhart gegen seine These. Es begann eine kleine Diskussion. Der entschlossene Kompromiss war dann, dass unser Ü-Ei Spezialist sich mal behaupten müsse.
Die Herausforderung:
Schafft der Spezialist 6 Treffer in Folge zu ergattern, würde dies die misstrauische Partei umstimmen. Als Wiedergutmachung würde es jeweils 2 Getränke auf dem historischen Lübecker Weihnachtsmarkt geben. Schafft er es nicht dann muss der Ü-Ei-Spezialist sich mit jeweils 2 Getränken für die Irreführung entschuldigen.
Siegessicher willigten beide Parteien ein…
Die Challenge begann, der Ü-Ei-Spezialist kaufte sich jeden Tag 2 Eier und entschied, welche in die Wertung mit eingehen. Natürlich trafen die ersten beiden Ü-Eier ins Schwarze. Etwas verdutzt waren sich die Herausforderer sicher, dass dies nur Glück war.
Am nächsten Tag kamen die nächsten 2. In dem ersten Ei war eine Figur, in der zweiten… auch eine Figur. Allerdings gab es bei der zweiten Figur eine Grasfläche zum anstecken.
Plötzlich gab es eine Diskussion darüber, was denn um Himmelswillen die genaue Definition einer Ü-Ei-Figur wäre…
Da den Mitstreitern die genaue Definition nicht vorlag, lag alle Hoffnung auf der Google Suchergebnisseite. Leider wurde diese Hoffnung nicht erfüllt. Ein schlauer Kopf aus dem Hintergrund warf „Wikipedia“ in die Runde. Leider auch hier kein Erfolg…
… Die Grundsatzdiskussion begann. Es musste sich auf eine Richtlinie geeinigt werden. Nach langem hin und her und vielen Argumenten entschied man sich dafür, alle Figuren mit 3 und mehr Teilen nicht mehr als Figur zu werten.
Zwei drittel der Wette waren für unseren Ü-Ei-Spezialisten sicher…
Am finalen Tag waren alle gespannt auf das Endergebnis. Voller Anspannung verließen die Kontrahenten den Supermarkt und wollen den Inhalt der Ü-Eier sehen.
Langsam zog er die Folie vom Ü-Ei ab und machte den „Klack-Klack“ Test erneut.
„Ah, ne ich glaub ich hab mich täuschen lassen“, sagte er noch. Dies lies aber jeden kalt, da er das schon 2-mal behauptet hatte ohne, dass die Sorge berechtigt war.
Dieses mal aber, war ein Stempel in dem Ü-Ei. Gemein verpackt mit einem Plastikbeutel. Aber nicht nur das war es, was den Ü-Ei Spezialist irritiert hatte. Sein weiteres Argument war, dass der Zahnarzt sein Gehör mit der gut sitzenden Betäubung beeinflusst hatte.
Und die Moral von der Geschicht: Wenn du Figuren findest oder manchmal auch nicht, musst du Getränke kaufen für andere im Weihnachtslicht.
in Humor | Tags:
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Michi schrieb am 11. Februar 2011 um 14:19
Interessantes Experiment, ein echt amüsanter Beitrag, daumen hoch!