Am Mittwoch, den 12.12.12 fiel bei Twitter der Startschuss für unseren 85-jährigen Pontifex. Macht die Katholische Kirche dieser Tage auch neue Trends mit? Der Vatikan hat  neben einer eigenen Zeitung auch einen eigenen Radio- und Fernsehsender – Papst Benedikt nun auch ein Twitter-Account. Seit 2009 gibt es bereits eine eigene Seite bei Facebook, allerdings der trotz 2,5 Milliarden Katholiken in der Welt, mit nur 4.000 Freunden.

Bei Twittter folgen ihm bis heute allerdings schon über eine Million Menschen. In seinen Tweets werden wir aber sicher keine Belanglosigkeiten finden, so wie bei manchen anderen Mitgliedern. Im Großen und Ganzen wird es sich natürlich um Fragen des Glaubens handeln, es sollen kurze Zusammenfassungen seiner Reden und Botschaften verbreitet werden. Wird Benedikt  in 140 Zeichen seinen Segen erteilen und so die Nähe zu seinen Gläubigen erkennen lassen? Wichtig ist dem Vatikan natürlich, dass die Würde des Papst-Amtes geschützt wird.

Begonnen hat der Papst seinen ersten Tweed mit den Worten: „Liebe Freunde…“ und geendet hat er mit „Von Herzen segne ich Euch“. Das Ganze verkündigte er natürlich in seiner Muttersprache, aber natürlich auch noch in sieben anderen.  Getwitterte Antworten lauteten beispielsweise: „Sprich mit Jesus im Gebet. Hör Jesus zu, der im Evangelium zu dir spricht. Finde Jesus in den Notleidenden.“

In Deutschland freute sich die Katholische Kirche über den ersten Papst-Tweed: „Als Kirche wollen wir da sein, wo die Menschen sind. Und viele Menschen sind im Internet“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, der Nachrichtenagentur dpa. „Für die Kirche ist das eine gute Möglichkeit, unsere Anliegen und das Evangelium zu verkünden.“

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