Im April diesen Jahres hatte das Unternehmen Google ihr neues Technologie-Projekt vorgestellt: Die Cyber-Brille. Diese Daten-Brille soll dann  unter anderem nicht nur Videokameras, sondern zukünftig auch einmal das Smartphone ersetzen! Heute noch unvorstellbar, da viele Menschen heute mit ihrem Gerät ja förmlich verwachsen sind.

Der User der neuen Brille wird  “Google Glas“ mit dem eingebauten Mikrofon und Sprachsteuerung bedienen können. Alle Informationen werden dann in das Brillenglas eingeblendet werden und so sichtbar sein.

Eine tolle Sache! In vielen Situationen des Alltags werden die Dinge einfacher und unkomplizierter sein. Aber auch in der Freizeit wird uns so ein Gerät bereichern. Man denke beispielsweise an den grade vergangenen Sommerurlaub – speziell  an den Strandurlaub. Das Smartphone bekommt an so einem Strandtag doch oft eine Portion Sand und Sonnencreme zu viel ab. Mit der Cyber-Brille hätte man einfach für so viele Aktivitäten die Hände frei.

Wenn man die Kinder  mit der neuen Brille beim Burgen bauen aufnehmen möchte, kann man gleichzeitig unproblematisch mithelfen. Dabei entstehen tolle und unvergessliche Aufnahmen. Oder während man genüsslich sein Eis-Becher löffelt, werden E-Mails abgerufen, Routen geplant oder das Wetter für den nächsten Tag gecheckt. So viele Nutzungsmöglichkeiten. Vieles wird einem sicher erst beim Gebrauch deutlich.

Google möchte seine internetfähige Computerbrille bereits in etwa zwei Jahren auf den Markt bringen. Der Preis soll laut dem 38-jährigen Google-Mitbegründer und Tüftler Sergej Brien dann „deutlich“ unter 1.500 Dollar liegen. Die Anwendungen werden von experimentierfreudigen amerikanischen Entwicklern geschrieben und mit Hilfe von Brillendesignern, an die man die Entwicklungsmodelle Anfang 2013 weitergeben wird, werden dann hoffentlich schöne und tragfähige Modelle entstehen. Sehr spannend wie diese die kleinen Kameras, Displays und Lautsprecher in die Fassungen einbauen werden.

Die Verwendung außerhalb der USA wird allerdings noch etwas auf sich warten lassen, da doch einige Fragen vorab geklärt werden müssen. Darf  ich “Google Glass“ beispielsweise im Auto nutzen, wie kann ich als Brillenträger das Gerät anwenden und wie verhält sich es mit dem Datenschutz, wenn dann jeder ungesehen aufgenommen werden kann. Sergej Brien lässt sich aber nicht entmutigen und stellt sich den Herausforderungen. Und wir werden geduldig warten müssen.

Auf der Google-Entwicklerkonferenz Ende Juni in San Franzisco waren zumindest alle 6000 Internet-Experten und Programmierer hellauf von dieser Brille begeistert. Die Inszenierung war wirklich geglückt. Wie in einem Aktion-Film stürzten sich Fallschirmspringer mit der Brille auf der Nase aus einem Flugzeug, landeten auf dem Dach des Gebäudes und seilten sich an der Glasfassade ab. Selbst Fahrradakrobaten trugen die Brille, die ohne Probleme all diese Dinge mitmachte. Während dessen wurde live ins Internet übertragen.

Da wäre man gern dabei gewesen!

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