Damit nicht auch Webseiten, die spammy sind, in der Suchmaschine auf den ersten Seiten der Suchergebnissen gelistet werden, gibt es negative Rankingfaktoren. Bei Berücksichtigung der positiven Rankingfaktoren werden Seiten im vorderen Bereich gelistet. Das Nichteinhalten dieser bzw. das Erfüllen negativer Rankingfaktoren kann im schlimmsten Fall sogar dazu führen, dass eine Seite aus den Suchergebnissen entfernt wird. Die Faktoren können sich nicht nur auf einzelne Seiten, sondern auf ganze Domains beziehen.

Panda-Penalty

Mit dem sogenannten Panda-Update Anfang 2011 begann Google damit, Seiten, die zu wenige Informationen bieten, abzustrafen. Der tatsächliche Inhalt und der damit für den User gebotene Mehrwert gewann immer mehr an Bedeutung. War eine Seite von dem Penalty betroffen, mussten viele unterschiedliche Maßnahmen ergriffen werden. Inzwischen wurde das Update von Google in seinen Algorithmus vollständig aufgenommen, so ist es unmöglich, mit schlechten Seiten gute Suchergebnisse zu erzielen.

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Bildquelle: jay88ld0@Pixabay / Lizenz: CC0 1.0

Duplizierte Inhalte

Einen entscheidenden Faktor stellen duplizierte Inhalte dar. Sollte der gleiche Inhalt – das gilt auch für Meta-Informationen – unter unterschiedlichen URLs vorhanden sein, sollte dies schnell geändert werden. Google erkennt sogenannten Duplicate Content immer besser und entfernt die betroffenen Ergebnisse von den Suchergebnissen. Bei der Bearbeitung des Contents bietet die Anleitung von Google eine gute Hilfestellung.

Page-Assets durch die robots.txt-Datei blocken

Sind CSS- und JavaScript-Dateien durch die robots.txt-Datei geblockt, kann Google nicht erkennen, wie der User die Seite sieht. Da es so scheint, als wolle der Betreiber die Seite verstecken, ist das Erkennen der Seite für den Google-Bot nicht möglich – und somit auch die Aufnahme in die Suchergebnisse.

Kaputte Links

Zu einer regelmäßig gepflegten Seite gehören auch funktionierende Links. Führen zu viele Links auf Fehlerseiten, deutet dies darauf hin, dass die Website nicht gepflegt wird.

Links in schlechte Nachbarschaft

Das Verlinken auf schlechte Seiten, z.B. Adult oder typische Spamseiten, wird von Google erkannt und entsprechend abgestraft. Es ist also ratsam, regelmäßig die eigenen Links zu prüfen. Auch Verlinkungen auf seriöse Seiten sollten regelmäßig überprüft werden, da Spammer häufig ausgelaufene Domains übernehmen und dort fragwürdige Inhalte platzieren. Einst gute Links können so schnell zu schlechten werden.

Übermäßige Optimierung

Alles in Maßen, dies gilt auch für SEO. So kann beispielsweise eine übermäßige Verwendung von Keywords in Title, Description, Überschriften und Texten als Übertreibung erkannt und von Google abgestraft werden. Hier gilt: Weniger ist manchmal mehr 🙂

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