Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) schlägt Alarm. Am Montag, den 17.September 2012 teilte die Behörde mit, dass es eine kritische Schwachstelle im Microsoft Internet Explorer gäbe und warnt vor deren Nutzung. Drei Versionen des Browsers zeigen bedeutende Sicherheitslücken auf.In erster Linie sind die User bzw. die Rechner betroffen, die den Internet Explorer in den Versionen 7 oder 8 unter Windows XP oder den Explorer 8 oder 9 unter Windows                                     7 einsetzen.

Diese Schwachstelle sei bisher zwar nicht bekannt gewesen, wird allerdings schon mit geplanten Übergriffen gestört. Laut Behörde sei der der Angriffscode “frei im Internet verfügbar “ und sorgt somit für eine schnelle und breite Nutzung. User, die sich schützen möchten, sollten auf einen anderweitigen Browser umsteigen, wie beispielsweise auf Google Chrome, Firefox oder Safari.

Und das Gemeine bei diesem “Angriff“: Der User merkt nichts von dem schadhaften Code. Weder muss er einer Installation zustimmen, noch kann er irgendwie eingreifen. Durch einen Drive-by-Angriff  wird das Opfer einfach auf eine präparierte Webseite geködert. Ein Sicherheits-Update ist bisher nicht vorhanden. Aber Microsoft sei bemüht, diese Sicherheitslücke zu schließen, heißt es.

Außerdem betont Microsoft, dass der neue Internet Explorer 10, der zukünftig im Betriebssystem Windows 8 verwendet wird, nicht betroffen sei.

Nach eigenen Informationen bietet das Unternehmen als Übergangslösung die  Möglichkeit für die Installation einer Sicherheitssoftware an. Bis zur Beseitigung der Probleme und bis zur Einführung der neuen Version stehen den Usern das Microsoft- Sicherheitsprogramm, das “Enhanced Mitigation Experience Toolkit“ auf der eigenen Internetseite zum Download zur Verfügung.

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