Am vergangenen Mittwoch, dem 5. Dezember 2012, hat das Internet-Unternehmen in Deutschland seine Suchmaschine um eine Datenbank ergänzt. In England wurde diese Funktion bereits am Anfang dieses Jahres ergänzt. Es heißt also ab sofort mehr gesicherte Fakten, Bilder und Biographien.

Die neue Suchfunktion “Knowledge Graph“ kann die Suchbegriffe nach verschiedener Bedeutsamkeit gruppieren und Zusammenhänge im Inhalt und Thema erzeugen.
In den letzten zwei Jahre hat Google zum Aufbau dieser neuen Funktion Daten von ca. 500 Millionen Personen, Plätzen und Gegenständen gesammelt, die klar erkannt und inhaltlich zugeordnet wurden. Beispielsweise weiß das System nun, dass da Vinci zu der Epoche der Renaissance gehört und im Knowledge Graph zeigen sich dann auch seine Werke.

„Dank des Knowledge Graph kann Google eure Suchanfrage besser verstehen, und dadurch können wir wichtige Inhalte rund um dieses Thema zusammenfassen – einschließlich wichtiger Fakten, die ihr möglicherweise zu diesem Suchgegenstand benötigt“, schrieb Google-Manager Amit Singhal in einem Blogpost.

Mit seiner neuen Suchfunktion versucht Google seinen Konkurrenten Microsoft und deren Suchmaschine Bing auf Abstand zu halten. Im Frühjahr 2012 hatte Bing ebenfalls eine ähnliche Funktion, eine “soziale Suchfunktion“ hervorgebracht. Bei dieser werden die Inhalte von sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter zu den bereits vorhandenen Ergebnissen addiert.

Nach Berechnungen von ComScore besitzt Google in den Vereinigten Staaten einen Anteil von etwa 67 Prozent, der Rest verteilt sich auf Yahoo und Bing.

Der deutsche Google-Marktanteil liegt im Moment sogar bei etwa 96 Prozent. Aber vielleicht erhöht sich der Anteil durch die neue Funktion ja sogar noch!?

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