Iphone App vs. Android App Entwicklung. Smartphones im Zentrum der Google-Programmierung

Google setzt vermehrt auf das mobile Internet und entwickelt vorrangig Apps für iPhone- und Android- Smartphones.

Nachdem Eric Schmidt, der CEO von Google, Anfang des Jahres die neue Unternehmensphilosophie „mobile first“ präsentierte wurde deutlich, dass Google in den Smartphones die Zukunft des Internets sieht. Besonders die Entwicklung von iPhone und Android Apps ist in den Vordergrund der Google-Programmierung gerückt.

Auf dem gestrigen „Google Partner Event“ in Hamburg wurde der Leitsatz „mobile first“ erläutert und mit Zahlen untermauert. Google wies darauf hin, das das Google eigene Android-Betriebssystem bereits auf mehr als 25 Geräten laufe, von denen mal als 60.000 Stück pro Tag verkauft würden.

Google werde das Augenmerk nun komplett auf den mobilen Markt setzen und sämtliche Anwendungen und Systeme erst auf die mobile Endgeräte bringen und erst danach für den heimischen Computer entwickeln. Außerdem werde Google den Einsatz von Ressourcen und Top-Programmierern auf mobile Anwendungen konzentrieren, so Eric Schmidt.

Neben der Entwicklung des eigenen mobilen Betriebssystems Android OS und der Apps für dieses Betriebssystem, entwickelt Google hauptsächlich für den Marktführer in Sachen Smartphones, in diesem Fall das iPhone mit dem iPhone OS (bzw.  iOS) der Marke Apple.

Wir haben die beiden Betriebssysteme Android OS und iPhone OS gegenübergestellt:

iPhone OS (bzw. iOS):

  • intuitive Bedienung
  • Multitasking-Funktion (seit Software-Version 4.0)
  • größter App-Store mit über 225 000 Programmen
  • entwickelte Apps müssen vor dem Verkauf von Apple analysiert und genehmigt werden
  • Interface lässt sich nur bedingt anpassen
  • keine Flash-Unterstützung
  • Synchronisierung nur über die Apple-Software „iTunes“

Android OS:

  • Startbildschirme lassen sich individuell anpassen und mit Widgets bereichern (News, Twitter-Nachrichten, etc.)
  • biete die Möglichkeit Flash-Animationen und Videos abzuspielen (ab Version 2.2)
  • Notebooks können mit dem Android-Smartphone ans Internet angebunden werden (ab Version 2.2)
  • Komfortable Synchronisierung, denn Android Handys werden am PC oder Mac als externe Festplatte erkannt
  • App-Store umfasst „nur“  ca. 70 000 Programme

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden um Apps für Android oder das iPhone OS zu programmieren?

iPhone OS:
Die wichtigste Voraussetzung, um eine iPhone-App zu programmieren ist einen Mac zu besitzen. Das von Apple angebotene SDK (Software Developer Kit) läuft nur auf dem Mac OS und kann somit nicht unter Windows genutzt werden. Deswerten sind gute Kenntnisse der Programmiersprache Objective C von Nöten, da die Apple-Entwicklungsumgebung (die im Übrigen nur auf englisch erhältlich ist) nur diese Programmiersprache unterstützt.
Hat man seine App erfolgreich fertig gestellt setzt Apple voraus, das man sich für das „iPhone Developer Programm“ einschreibt, denn nur so ist es möglich seine App an Apple zu senden, denn um die App im App-Store anzubieten muss Apple diese analysieren, testen und für den Vertrieb im App-Store freischalten.
Sollte die App Fehler enthalten oder nicht den Bestimmungen von Apple entsprechen besteht die Möglichkeit die App zu überarbeiten und zu einem späteren Zeitpunkt erneut an Apple zu senden.

Android OS:
Für die Programmierung einer Android-App sind gute Kenntnisse in der Java-Programmierung notwendig. Um die erfolgreiche Programmierung der Android-App zu gewährleisten sollte man bereits einige Erfahrungen mit Java aufweisen können und wissen was Schleifen, Objektvariablen, Bedingungen, etc.  sind.
Als Entwicklungsumgebung bietet Google das Android SDK an, welches auf Eclipse und dem Java JDK basiert.

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  1. Hi,

    ich habe selbst eine Android App programmiert, mit welcher man sich seine Provsisionen von Amazon anschauen kann. Das ganze habe ich festgehalten und als Tutorial veröffentlicht. u.A. mit HTTP Client für GET und POST, AsyncTask für Multi-Threading, ProgressDialog, AlertDialog, CustomDialog, SharedPreferences uvm:

    Viele Grüße,

    Jan

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