Zu Beginn des Monats hat Google bekannt gegeben, dass bis zum Herbst die US-Version der Produktsuche kostenpflichtig werden wird und umbenannt wird in Google Shopping. Dies verändert den E-Commerce, vergräbt komplette Geschäftsmodelle, das Affiliate-Marketing und das SEO.

Nach diesem Update sind keine Produktlisten mehr zu sehen, sondern nur noch Produkt Listing Ads (Produktlistenanzeigen). Diese Ankündigung hat für viel Aufruhr gesorgt. Für diejenigen, die es sich leisten können unter den ersten Positionen auffindbar zu sein ist das Update ein effektiver Traffic-Lieferant, da Google Produkte in die Ergebnisseiten einbindet. Aus Products wird also Google Shopping.

Die Zeiten der Kostenfreiheit und der Ahnungslosigkeit sind vorbei, die Shops müssen zahlen oder ihre Produkte werden unsichtbar. Unternehmen konnten früher ihre Produktfeeds umsonst bei Google einspeisen, dies hatte zwei Effekte: Erstens waren die Produkte in der spezialisierten Produkt-Suchkategorie sichtbar und zweitens der Produktfeed speist nun auch den Universal Search mit ein. Immer wenn ein Produkt in der allgemeinen Suche mit ausgeliefert wird, werden Beschreibung und Bild aus dem Produktfeed des Shops angezeigt.

Aber jetzt wird das ganze anders aussehen, wie genau weiß keiner, vermutlich nicht mal Google selbst. In den kommenden Monaten wird die Suchmaschine wahrscheinlich korrigiert, verbessert und getestet werden, bis die endgültige Version von Google Shopping erschienen ist.

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