Am 26.01 wurde Google Earth aktualisiert. Derzeit ist es Version 6.2, welches ein wunderbares, optisches Update mitbringt. Die Suche nach bestimmten Orten wurde einfacher gestaltet und ist leichter zu bedienen. Des Weiteren sind die Satelliten Ansichten jetzt viel präziser und detaillierter und Google+ wurde zum Teil integriert.

Bisher sah Google Earth aus wie ein Netz aus Quadraten, egal ob bei einer Ansicht auf eine erhöhten Ebene oder auf ein komplettes Land. Das liegt daran, dass Google kleinere Bilder genommen hat und sie dann wie ein Puzzle zusammengefügt hat und das zu unterschiedlichen Tageszeit und Wetterbedingungen. Bei der neuen Version 6.2 wurde ein Gesamtbild verwendet. Bei der alten Version waren die Bilder nur wenige Quadratkilometer groß. Verschiedenste Aktionen die bei der Aufnahme eines Bildes geschehen, wie zum Beispiel Regen, Schnee oder ein Flugzeug startet, kann Google nicht beeinflussen, deswegen müssen Programme den Rest erledigen. Diese Algorithmen stellen die Aufnahmen einheitlicher und schöner dar. Somit gibt es auch keine extremen Übergänge, wie von einem Quadratkilometer Sonnenschein, und ein Feld weiter schneit es. Dieses „Mosaik-Muster“ hat eigentlich nie wirklich gestört, aber mit der neuen Google Earth wirkt die Erde runder und echter.

Google integrierte ein Login-Link in der oberen rechten Ecke wie bei Picasa. Ist der User angemeldet kann er die aktuelle Ansicht per E-Mail versenden oder einen Screenshot erzeugen und mit Google+ in seinen Kreisen teilen. Aber derzeit funktioniert diese Erweiterung überhaupt nicht. Wenn man auf den Button “Share Screenshot on Google+” klickt wird der Screenshot hochgeladen und das war es denn auch schon. Es wird einfach nur der Screenshot im Vollbildformat angezeigt und eine Interaktionsmöglichkeit, so ist es jedenfalls bei mir.

Die Suche richtet sich jetzt sehr nach Google Maps und das nicht nur optisch. Die in die Suche eingegebenen Orte werden jetzt rot markiert und es werden nun auch mehr als nur die ersten 10 Ergebnisse angezeigt. Beim heranzommen werden sekundäre Ergebnisse eingeblendet. Wie auch bei Google Maps wird bei Google-Earth die Auto-Complete-Funktion genutzt. Bei einer Routenberechnung wird jetzt auch Walking, Biking und die Transit-Routenplanung angezeigt

Mit der neuen Version 6.2 gibt es Google Earth nun auch in englischer Sprache.

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