Gibt man seine Suchbegriffe bei Google ein, finden sich neben den üblichen Suchergebnissen auch das “Google AdWords-Anzeigenprogramm, d. h. die von Kunden bezahlte Werbung. Wird also von Kunden eine Anzeige geschaltet, zeigt diese sich entweder rechts neben den Suchergebnissen oder darüber. Ein großer Vorteil dieser Anzeigen ist, dass sie sehr zielorientiert wirken. Damit ist die Wahrscheinlichkeit, auf die gewünschte Zielgruppe zu treffen, sehr groß.

Man kann die Anzeigen sowohl geographisch, aber auch zeitlich genau platzieren. Dies ist natürlich nicht kostenlos, aber für eine akkurate Kostenkontrolle kann genau definiert werden, wie viel Geld man im Ganzen für eine Werbung anlegen möchte.

Am Montag, den 8.Oktober hat das Suchmaschinen-Unternehmen Google in Großbritannien ein neues Projekt präsentiert, welches eigentlich schon für den Sommer 2011 angekündigt wurde. Es wurde eine Adwords-Kreditkarte präsentiert, die laut der britischen Nachrichtenseite “The Register“ wohl allerdings vorerst nur an ausgewählte Kunden vergeben wird. Gerade kleinere Unternehmen könnten von diesem neuen Clou profitieren. In Phasen der Geldknappheit könnten so Ausgaben hinausgezögert werden, Firmen trotzdem Anzeigen schalten und Google sich über höhere Werbeumsätze freuen.

“The Register“ berichtet weiter, dass die neue Karte bald auch in anderen Ländern zu haben sein soll. Wann  genau, steht noch nicht fest. Google gab an, dass der Zinssatz  aktuell bei 11,9 Prozent liegt, die Nutzung sich aber auf den AdWords-Account beschränkt.

Da kann ja dem Werbe-Erfolg nun nichts mehr im Wege stehen. Da man allerdings schnell das Interesse der Suchenden auf sich aufmerksam machen muss, und einem dafür nur einige Wörter zur Verfügung stehen, sollte man sich schon gründlich überlegen, wie die Anzeigentexte gestaltet sind.

Aber zu guter Letzt. Auch andere Unternehmen haben Ideen. Letzte Woche erst hatte Amazon “Lending“ ein Finanzierungsangebot für US-Firmen auf den Markt gebracht, die den “Amazon Marketplace“ nutzen.

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