Weltweit werden von den Internet-Usern unglaubliche 3,7 Millionen E-Mails pro Sekunde verschickt.
Heute gucken die wenigsten jeden Tag in den Briefkasten, aber jeden Tag öfter in ihr Mail-Postfach. Daher ist es für viele Nutzer sehr bedeutsam, dass ihnen ein sicherer E-Mail-Dienst mit ausreichend Speicher und Zusatzfunktionen zur Verfügung steht. Aber es gibt große Unterschiede bei den Anbietern – das berichtet vor Kurzem die  Fachzeitschrift Computerbild  in einem Test von zehn Gratis-Postfächern.

“And the Winner is“ : Googlemail – mit einem Testergebnis von 2,15. Computerbild war der Ansicht, dass das Postfach von Google übersichtlich, bedienerfreundlich und vor allem sicher ist. Außerdem ausgestattet mit einem 10 GB großen Postfach und Zugriffsberechtigungen zu anderen Google-Diensten.

Wichtig für jeden Nutzer  ist natürlich, dass viel Speicherplatz zur Verfügung steht. Damit man nicht stetig große Mengen E-Mails löschen oder Datenanhänge auf der Festplatte speichern muss, sollte schon ein gescheiter Speicher vorhanden sein.

Bezüglich der Speicherkapazität bieten einige Mail-Dienste einen unbegrenzten Speicher (Hotmail und Yahoo), andere meist einen um die 10 GB. Bei einigen Diensten steht allerdings nur eine begrenzte Speichermenge von 12 MB (Beispiel: web.de – Datenanhang nicht größer als 4MB)  bzw. 512 MB (mit Plug-in) zur Verfügung.

Schön ist es auch, wenn sich Fotos, Videos und Dokumente auch online auf einer Internet-Festplatte speichern lassen. Mit diesem Dienst können aber auch nicht alle mithalten. Den größten Speicherplatz dafür bietet T-Online mit 25 GB, auch nutzbar für Smartphones.

Ein weiterer Faktor um auf die höheren Plätze oder sogar zum Champion gewählt zu werden,  ist die Schnelligkeit der E-Mails. Beim Schlusslicht Web.de dauerte die Zustellung einzelner E-Mails teilweise bis zu 2 Std. O2 und Kabel Deutschland beschränken leider mit Zwangspausen den Zugriff auf neue Mails und können dafür natürlich keine Plus-Punkte erwarten.

Und natürlich, auch Viren und Spam möchte niemand in seinem Postfach haben. Bei eingehenden Mails klappte das bei allen, beim Ausgang wurden aber Schwachstellen deutlich, da Mails mit virenverseuchten Anhängen nicht blockiert wurden (Kabel Deutschland, Vodafone und T-Online).

Aber auch App-Nutzung oder Push-Funktionen, bei denen Mails direkt auf  dem Handy landen oder ein SMS- oder Fax-Versand werden von den verschiedenen Anbietern auch unterschiedlich ermöglicht.

Bei den Zusatzfunktionen gibt es allerdings Abweichungen: Es gibt Optionen, z.B. Kalender und Adressbücher, die sich sogar mit dem Smartphone abgleichen lassen, Google Mail als Test-Sieger zeigt außerdem, wie unkompliziert sich der E-Mail-Anbieter wechseln lässt. Man richtet einfach den Sammeldienst von Google Mail ein und dann landen alle E-Mails im Google-Mail-Postfach. Dies ist bis zu 5 Konten möglich.

Der vorige Sieger GMX mit einem Testergebnis von 3,88 wird so von Googlemail “überholt“  und Web.de  ist mit 4,23 ist weit abgeschlagen.

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