7 SEO-Trends für 2017

Jedes Jahr führt Google neue Faktoren ein, die für das Ranking in Suchmaschinen wichtig sind. Welche das im Jahr 2017 unter anderem sein werden, stellen wir heute in unserem Blog vor.

1. User Experience

UX ist zwar kein neuer Punkt auf der langen Liste, jedoch wird er zukünftig auch immer relevanter werden. Eine Website muss also nicht mehr nur für Suchmaschinen optimiert sein. Der User steht an erster Stelle und muss sich auf einer neuen Website problemlos zurechtfinden können. Fehlende Informationen, unpassendes Bildmaterial oder nicht eindeutige Menüpunkte – all das kann indirekt Einfluss auf das Ranking nehmen.

2. Mobile

Auch unsere Nummer 2 ist nicht neu, wird aber an Bedeutung immer mehr gewinnen. Der Trend „Mobile first“ geht immer weiter. Da der mobile Index bei Google zum Hauptindex wird, hat es weitreichende Konsequenzen, wenn man dem User gar keine oder ein schlechte mobile Website anbietet.

Bildquelle: WDnetStudio@Pixabay / Lizenz: CC0 1.0

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3. Page Speed

Bei einer Website kommt es nicht nur auf den Inhalt an, auch die äußeren Rahmenbedingungen müssen passen. Lädt eine Seite länger als 2 Sekunden, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der User abbricht und eine andere Seite besucht. Es muss auch immer unser Punkt 2 berücksichtigt werden: Mobile First! Dieser gewinnt nicht grundlos an Relevanz. Da die User inzwischen größtenteils von unterwegs ihre Daten abrufen, müssen Webseiten nicht nur mobil sein, sondern auch bei einer möglicherweise schlechteren Internetverbindung schnell laden können.

4. Unique Content

Einzigartiger Content bleibt auch 2017 ein Fokusthema. Früher war die Keyworddichte entscheidend, heute legt Google viel mehr Wert auf Artikel mit einer hohen Relevanz. Andere Rankingfaktoren wie Seitentitel etc. verlieren dabei immer mehr an Bedeutung.

5. Voice Search

Während die Voice Search in den USA bereits seit einiger Zeit dazugehört, setzt sie sich in Deutschland erst nach und nach durch. Ob sich das im Laufe des Jahres tatsächlich ändern wird, bleibt abzuwarten. Anders als bei der geschriebenen Suchanfrage gibt es hier viel längere Suchphrasen, die berücksichtigt werden müssen. Bisher ist eine Nutzung im kommerziellen Bereich zwar kaum gegeben, man sollte diesen Trend jedoch im Blick behalten.

6. Künstliche Intelligenz

Eines der bedeutendsten Themen für das Jahr 2017 könnte die künstliche Intelligenz werden – und das nicht nur im Bereich SEO! Google nutzt seit knapp zwei Jahren die K.I. RankBrain, deren Ziel es ist, die Bedeutung bisher unbekannter Suchbegriffe und Wörter zu lernen. Deepmind ist eine weitere K.I. von Google, deren Aufgabe es ist, Aufgaben und Probleme zu lösen. Angefangen mit simplen Spielen, ist Deepmind heute in der Lage, früher erlangtes Wissen auf neue Aufgaben zu übertragen. Wenn dies möglich ist, liegt es nahe, dass eine Suchmaschine anhand vorhandener Parameter (CTR, Besuchsdauer, etc.) durch die Nutzer lernt, welche Seite tatsächlich hilfreich ist. Hier zeigt das Machine Learning, dass es heute wichtiger denn je ist, Websites für Nutzer und nicht für Suchmaschinen zu entwickeln.

7. Vertikale Suche

Auch wenn Google mit beinahe 95% der Suchanfragen in Deutschland die Suchmaschine Nummer 1 ist, sollte man je nach Produkt auch SEO auf den entsprechenden Marktplätzen (Amazon, eBay, etc.) betreiben. Gerade, wenn ein Nutzer ein gezielt nach einem bestimmten Produkt sucht, begibt er sich direkt auf die entsprechende Verkaufsplattform.

Selbstverständlich behalten wir die aktuellen Trends weiterhin im Blick und werden über neue Erkenntnisse zeitnah berichten!

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  1. Ich denke der Punkt 7 sollte viel weiter nach oben. Heutzutage sucht z.B. kaum einer sein Hotel über Google, seinen Lieferdienst oder Arzt.
    Es gibt mittlerweile in so vielen Bereichen spezialisierte Suchmaschinen, die deutlich bessere Ergebnisse liefern wie Google. Egal ob das für Reisen fluege.de ist, für Hotels trivago, für Lieferdienste Lieferando oder für den Arzt-Besuch Jameda etc.

    Dieser Trend wird meiner Meinung nach noch sehr stark zunehmen – Amazon und die Produktsuche machen es doch schon vor. War das Verhältnis noch vor ein paar Jahren fast 1:1 – liegt Amazon heute schon um ein mehrfaches darüber.

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