Nachdem wir bereits vor einigen Wochen einige der wichtigsten OnPage-Rankingfaktoren vorgestellt habe, folgt in dieser Woche mit den OffPage-Rankingfaktoren der zweite Teil der Reihe. Links stellen hierbei einen besonders hohen Stellenwert dar und so empfiehlt auch Google selbst den sogenannten Backlinkaufbau. Zusätzlich ist es hilfreich, die eigene Website auf unterschiedlichen Social-Media-Portalen zu promoten und seine Inhalte somit einer breiten Community zugänglich zu machen. Wichtig ist jedoch, dass das Teilen der Inhalte sich nur auf relevante Links bezieht, es darf nicht zum Spammen kommen.

Faktoren mit hohem Einfluss auf das Ranking

1. TrustRank der Linkquelle

Der TrustRank ist ein Algorithmus, der vertrauenswürdige Websites von nicht vertrauenswürdigen unterscheiden kann. Entsprechend gilt es bei einer Optimierung des Rankings im OffPage-Bereich auf das Verlinken besonders vertrauenswürdiger Seiten zu achten.

2. Redaktionelle Links

Unter redaktionellen Links versteht man das Setzen von Verlinkungen innerhalb eines Textes, die zu weiterführenden Informationen führen und nicht einem kommerziellen Nutzen dienen. Links zu einer direkten Produktseite eines Onlineshops sollten nicht oder nur sehr selten mit gutem Grund gesetzt werden.

3. Domainpopularität

Zu den wichtigsten Rankingfaktoren zählt auch die Anzahl der verlinkten Domains bzw. die Domainpopularität (DP). Je mehr unterschiedliche Domains auf eine Seite verlinken, desto besser rankt diese.

4. Verlinkungsgeschwindigkeit

Erhält eine Website im Laufe der Zeit immer mehr Backlinks, so wird dies als Zeichen steigender Popularität gewertet und entsprechend im Ranking berücksichtigt. Im Gegenzug gilt aber auch das Wegfallen von Backlinks als Zeichen sinkender Relevanz und wirkt sich demzufolge negativ auf das Ranking aus.

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Bildquelle: geralt@Pixabay / Lizenz: CC0 1.0

Faktoren mit mittlerem Einfluss auf das Ranking

5. Anzahl der externen Links

Auch die Anzahl der Links, die auf eine Website führen, wird im Ranking berücksichtigt. Dabei gilt jedoch: mehr ist nicht gleich mehr! Erhält eine Seite 100 Links von 100 unterschiedlichen Domains, so wirken sich diese deutlich stärker auf ein positives Ranking aus, als 100 Links von 2 Domains. Für die organische Suche sind Links nach wie vor von Bedeutung, die sich auch kaum weiter reduzieren wird – bestehen Webseiten doch zum Großteil aus den zwei Komponenten Text und Link. Die Bedeutung von Interaktionsfaktoren und Markensignale wird zukünftig jedoch wahrscheinlich steigen. Eine Bedrohung für den Kaiser-Link wird jedoch nicht bestehen.

6. Relevante Links

Die Themenrelevanz ist bei verlinkten Domains wichtig. Führt ein Link von einer themennahen Seite bzw. Domain – ideal beispielsweise aus der gleichen Branche – wirkt sich dies positiv auf das Ranking aus. Auch das Verlinken aus themenfremden Portalen kann aus redaktioneller Sicht relevant sein und entsprechend positive Auswirkungen haben.

7. Umgebungstext eines Links

Der Text, der einen Link umgibt, ist ebenfalls für das Ranking relevant – auch deshalb, weil der Linktext an sich oft eine handlungsweisende Rolle einnimmt. Wer um einen Link herum passende Wörter platziert, der schafft somit ganz unkompliziert einen sogenannten „weichen Link“. Wichtig bei dem Umgebungstext ist, dass dieser qualitativ hochwertig und nicht spammig sein soll, damit ein positiver Effekt im Ranking erzielt wird.

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